Geschichte

Die Jurte (englisch: Yurt, mongolisch: Ger) ist ein zeltähnliches Heim, das bei den mongolischen Nomaden aber auch von anderen asiatischen Nomadenvölkern bis hin zur Türkei verwendet wird.

Die Größe der traditionellen Jurte variiert zwischen 3-8 Metern im Durchmesser und ca 2-3 Metern inder Höhe (im Mittelpunkt). Jurten unterscheiden sich je nach Volksgruppe, Besitzverhältnissen und Verwendung in ihrem Aussehen. Sie variieren von schlichten Sonnensegeln ohne Außenwände bis hin zu imposanten Festjurten mit handgeschnitzten Türen.

Neben verschiedenen Bauweisen ihrer Holzrahmen und Türen symbolisieren vor allem Farben, Muster und Ornamente die unterschiedlichen Stämme und Völker. In der Einrichtung der traditionellen Jurte spiegelt sich die soziale und die spirituelle Ordnung ihrer Bewohner. Raumaufteilung und Ausstattung sind hoch optimiert, um trotz begrenztem Raum und extremen Klimabedingungen Wohnen und Arbeiten zu erlauben. Noch heute leben in der Mongolei nicht nur die Nomaden, sondern auch viele Stadtbewohner im Winter in der Jurte, da sie in dieser Jahreszeit wärmer ist als viele Häuser.